Autorenname: Sabine Woelfle

Hundewiese

Ich möchte die Einrichtung einer Hundewiesen anregen. Ein eingezäuntes Arreal, in dem Hunde sich unangeleint austoben können, ohne andere, insbesondere Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, zu gefährden oder aufgrund Ihre Jagdtriebes stiften gehen können. Es sollten Grundregeln definiert werden (bspw. das Bestehen einer Hundehalterhaftpflichtversicherung, Ausschluss übetragbarer Krankheiten, Pflege der Anlage), bei denen ich mich gern einbringen kann. Als Örtlichkeit könnte ich mir die Wiese am Murger Weg hinter dem Kraftwerk vorstellen, wobei hier Regeln zur Anfahrt getroffen werden müssten, wenn eine ANfahrt überhaupt erforderlich ist. Aber vielleicht hat jemand anderes ja noch eine gute Idee für einen Ort.  -Birgit von der Heyde

Kifferstube Tiefgarage

Als Anwohnerin beobachte ich immer wieder, dass die Tiefgarage unter dem Wollworth, insbesondere der Treppenabgang Schützengarten, für Jugendliche und Heranwachsende, als Treffpunkt und Aufenthaltsort genutzt wird, gern zum Kiffen, Dealen oder Böllern. Ich beobachte Jugendliche, die sich mit fertigen Joints in den hintersten Ecken hinter Fahrzeuge kauern.Es ist zwar nicht mehr so heftig, wie es schon mal war (Nutzung als Partyraum mit vielen Personen). Aber immer wieder ist der gesamte Treppenaufgang mit Asche, Kippen, Dosen und Falschen verdreckt und es wabbert einem süßlich um die Nase. Die Reinigung erfolgt auf Kosten der Allgemeinheit. Viele Nutzer des Abgangs fühlen sich nicht wohl, wenn sie durch die Gruppen durchgehen müssen und auf den Stufen kleben bleiben. Der Treppenabgang neben dem Bücherschrank riecht ebenfalls immer mal wieder wie ein Pissoir. Die Feuerwehr muss wegen fehlerhafter Rauchalarme dort anrücken…Ich würde diese Thematik gern konstruktiv angehen und bitte daher, von politisch motivierten Plattitüden abzusehen.Eine Lösung habe ich nicht, aber folgende Gedanken: Es wird immer einen „Raum“ geben, an dem Jugendliche – vor allem bei Kälte oder Regen – abhängen und nicht unter Aufsicht stehen wollen. Das finde ich grundsätzlich auch ok und meinetwegen sollen sie das auch dort machen.Was aber eben nicht mehr ok ist,– dass dort gedealt und von Jugendlichen konsumiert wird– dass ich auch Kinder beobachte, die den „coolen Großen“ bereits bei ihren BtM-Aktionen zumindest zugucken und insofern assistieren, als dass sie die eigentlich verschlossene Tür zum Abgang offenhalten.– dass alles zugemüllt und dort uriniert wird– dass Nutzer der Garage dort sich nicht mehr wohl fühlenIch sehe ab und an, dass die Tiefgarage mittlerweile von einem privaten Sicherheitsunternehmen bestreift wird und eine Party habe ich dort tatsächlich auch länger nicht mehr beobachtet. Es ist also schon was geschehen. Dennoch sehe ich fast täglich Jugendliche aus der Tiefgaragentür am Schützengarten ein- und ausgehen, von denen ich mir sicher bin, dass sie nicht zu einem der Fahrzeuge dort wollen. Zumal alle offensichtlich keinen Schlüssel haben, sondern gegen die Tür bollern, damit von innen einer aus dem Trupp öffnet. Wenn man sie darauf anspricht, kommt immer derselbe Vortrag, dass man zur Mutter müsse, die im Auto in der Tiefgarage warte und überhaupt sind alle zum ersten Mal dort… Die bisherigen Maßnahmen reichen also noch nicht.Was ich vielleicht vermisse, ist so etwas wie der– Einsatz von Streetworkern, die die „Nasen“ kennen und Eltern und Schulen zuordnen können, um die Anonymität aufzubrechen– Gerichtlich angeordnete Sozialstunden könnten (gerade bei Jugendlichen die in der Innenstadt mit Delikten aufgefallen sind) vielleicht auch für die Reinigung der beschriebenen Orte aufgewandt werden…– Kameraüberwachung des beschrieben Abgangs(Ich bin grundsätzlich auch keine Freundin von Überwachung auf Schritt und Tritt, aber ich denke, dass hier der Nutzen überwiegt. Die datenschutzrechtlichen Bedenken der Stadt anlässlich der gleichlautenden Forderung seitens der Feuerwehr teile ich nicht. Immerhin werden meines Wissens die Kassenautomaten der Tiefgarage und der Bücherschrank auch überwacht, wobei ich den Jugendschutz in Bezug auf BtM höher bewerte als einen Kassenautomaten. Zudem bestehen ja auch keine Bedenken, die einfahrenden Fahrzeuge im öffentlichen Teil der Garage sämtlich zu erfassen.) Any ideas? -Birgit von der Heyde ( birgit@vdheyde.net )

Warenaustauschtag – nicht benötigte Dinge werden getauscht

Von meiner Schwester höre ich immer wieder begeisterte Berichte vom Warentauschtag in Bammental. Das ist eine Art kostenloser Flohmarkt, wo nicht mehr benötigte Dinge aus dem Haushalt neue Besitzer finden. Es werden viele Tische vorbereitet mit Beschriftung, was wo abgelegt werden soll. So gibt es Büchertische, Kleidung, Geschirr, Haushalt…  Ca. 20 Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Alles, was übrig bleibt, wird entsorgt, dafür sorgt das Unternehmen, welches im Ort die Müllentsorgung macht. Bammental hat ca. 6500 Einwohner und liegt in der Nähe von Heidelberg. Ich hatte den Mitorganisator, Herrn Renfordt aus Bammental, angeschrieben. Die Korrespondenz finden Sie weiter unten. Er hat mir auch die beiden angehängten Dokumente gesendet. Es wäre wunderbar, wenn auch in Säckingen/Wallbach/… ein Warentauschtag organisiert werden könnte.  Mit besten Grüßen Sabine Feldmann

Fahrradstrasse Rippolingen und Obersäckingen

Ich möchte die Idee einbringen aus der Harpolinger Straße zwischen Harpolingen / Rippolingen und Obersäckingen eine reine Fahrradstraße zu machen.  Aktuell gibt es keine geeignete Fahrradverbindung zu den Ortsteilen und durch die immer größere Verbreitung von e-rädern fahren mehr und mehr Personen mit dem Fahrrad auch im Gebirge. Für Autofahrer gibt es genügend alternativen du das diese Verbindung nicht notwendig ist.  Hierbei würde es sich auch um eine sehr kostengünstige Maßnahme handeln da die Straße bereits vorhanden ist und relativ einfach umgewandelt werden könnte.  Durch eine solche sichere Fahrradverbindung (idealerweise ausgebaut bis Bahnhof und in die Schweiz) würden sicherlich viele Pendler auf das Fahrrad umsteigen und das Auto stehen lassen. Schönen Gruß Alban Hilgert 

Radfahrer auf der Holzbrücke

Ich benutze als Fußgänger fast täglich die Holzbrücke und sehe fast immer rasende Radfahrer. Diese verhalten sich rücksichtslos gegenüber Fußgängern. Die Holzbrücke ist nur sehr schmal, so dass die Fußgänger regelmäßig gefährtdet sind. Ich selbst wurde vor etwa 4 Wochen angefahren und am linken Arm verletzt worden.Was will die Stadtverwaltung für den Fußgängerschutz tun ? Man sollte auf beiden Brückenzufahrten Hinweisschilder „Radfahrer Absteigen“ anbringen.  Mit freundlichen Grüssen Eberhard Seitz

Förderung der Erreichbarkeit vom Brennet-Areal zu Fuss und mit dem Rad

Umschaltung der Fußgängerampel Tullastr./Fricktalstr. von „Bedarfs-Grün“ auf „Standard-Grün“ Um als Fussgänger oder Radfahrender die Fricktalstr. zu kreuzen, muss man immer erst stoppen, den Taster an der Ampel betätigen und im schlimmsten Fall eine ganze Ampelphase abwarten. Zudem ist der Taster regelmässig defekt, so dass man überhaupt kein Grün bekommt.Viel sinnvoller wäre es, wenn immer Grün für Fußgänger und Radelnde geschaltet würde.

„Kommunale Migrantenvertretung: Migrationsbeirat

Blickt man auf den neu gewählten Gemeinderat von Bad Säckingen, fällt auf, wie wenig Menschen mit Migrationshintergrund in ihm sitzen. Den Migrationsanteil von 30,9% in Baden-Württemberg spiegelt er keinesfalls wider. 21,5% der in Bad Säckingen lebenden Menschen sind (Stand 2022) Ausländer (= Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit) – womit Bad Säckingen einen überdurchschnittlichen Ausländeranteil aufweist. Diese Menschen besitzen kein Wahlrecht in Deutschland und haben somit keine Möglichkeit zur politischen Teilhabe.Damit nach Bad Säckingen zugewanderte Menschen vollwertiger Teil unserer Gesellschaft werden können, benötigen sie auch politische Partizipationsmöglichkeiten. Diese lässt sich durch eine Kommunale Migrantenvertretung verwirklichen. Möglich wäre eine Migrationsbeirat als Expertengremium für Fragen der Integration mit beratender Funktion für den Gemeinderat. Ein solcher Beirat beteht in erster Linie aus Menschen mit Migrationshintergrund, die nicht zwingend schon die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, und wird von Menschen mit Migrationshintergrund gewählt. Auch Experten wie Mitarbeiter aus der Migrationsberatung, dem Jugendmigrationsdienst und dem Integrationsmanagement könnten Teil des Beirats werden. Kommunale Migrantenvertretungen sind ein elementarer Bestandteil der Demokratie. Sie stehen für eine vielfältige und respektvolle Gesellschaft, in der die demokratische und politische Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte ernst genommen und ermöglicht wird. Mehr Infos zu Möglichkeiten der Umsetzung finden sich hier:https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/handreichung-kommunale-migrantenvertretungen-in-baden-wuerttemberg-engagieren-mitbestimmen-gesta„

Tempo 70 mit Radfahrstreifen auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Bad Säckingen und Wallbach

Radfahrer aus Richtung Bad Säckingen in Richtung Wallbach werden nach der „Gottstein-Kreuzung“ seit einiger Zeit über einen Verkehrsteiler auf den baulich getrennten Fuß- und Radweg südlich der Straße übergeleitet, was sehr löblich ist. Jedoch kommt es beim Queren immer wieder zu gefährlichen Situationen durch „schnell noch überholende“ Autofahrer. Außerdem ist dieser Verbindungsweg (insbesondere im Bereich des Industriegebiets Allmendgrütt) mittlerweile für Radverkehr in einem sehr schlechten Zustand und eigentlich nur noch mit einem MTB befahrbar. Dazu trägt natürlich auch bei, dass offensichtlich Asphaltaufbrüche der städtischen bzw. Stadtwerke-Baustellen seit längerer Zeit oftmals nur noch provisorisch ohne Feinbelag bzw. nicht fachgerecht wiederhergestellt werden (Beispiele: Querung dieses Wegs Bereich Farbe Raum Oeschger, Längsgraben Buchbrunnenweg Bereich Bauer Wunderle Richtung B34, Anliegerstraße Hebelweg usw.). Mein Vorschlag daher: Markierung eines Radfahrstreifen (wenigstens in Fahrtrichtung Wallbach) mit daraus resultierender erforderlicher Geschwindigkeitsbegrenzung der Gemeindeverbindungsstraße auf 70 km/h. Die vorhandene Fahrbahnbreite (alter Bundesstraßenquerschnitt?) gibt das auf jeden Fall her, und warum muss man eigentlich die 900 m zwischen der Stadt und Wallbach mit 100 km/h hin und her rasen. Die „Reisezeit“ würde sich bei Tempo 70 lediglich um 1,8 min verlängern. Auch die Kosten der Maßnahme sollten überschaubar sein. Ich schätze mal maximal 10 TEuro. Dirk Jäger

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