Sperrung der Rheinbrücke für Radfahrer einschl.der Holzbrücke vom Spielplatz bis in die Schweiz

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Sperrung der Rheinbrücke für Radfahrer einschließlich der Holzbrücke vom Spielplatz bis in die Schweiz

Darstellung des Problems:

Die Rheinbrücksttaße – beginnend am Spitalplatz – ist unstreitig Teil
der Säckinger Fußgängerzone.

In der nur etwa 200 m langen und 5 m breiten Rheinbrückstcaße befinden
sich rund 15 kleine Gastrobetriebe mit überwiegend Außenplätzen und
etwa ebenso viele kleine Geschäfte mit Kundenverkehr.

In dieser zum Grenzübergang führenden schmalen Rheinbrückstraße
mit den zahlreichen Gastobetrieben und kleinen Geschäfte bewegen sich
ständig viele Fußgänger, die auf den Schutz der Fußgängerzone vertrauen.

Aber: Wenngleich in solchen Fußgängerzonen das Radfahren grundsätzlich
verboten ist, ist das Radfahren in der Fußgängerzone von Säckingen
per Ausnahmeregelung grundsäteüch erlaubt durch das Zusatzzeichen
„Radfahrer Frei“. Der Radverkehr darf aber mit Rücksicht auf die privilegierten Fußgänger nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren und
muß auf diese Fußgänger Rücksicht nehmen.

Dieses Gebot „Schrittempo“ wird in der Rheinbrückstraße durch „rasende“
Radfahrer ständig verletzt insbesondere durch die über die Holzbrücke zu ihren Arbeitsplätzen fahrenden Berufspendler.

Durch diese rasenden Radfahrer werden permanent die dortigen privilegierten Fußgänger gefährdet und nur durch äußerst glückliche Umstände gab es in der Rheinbrückstraße oder auf der Holzbrücke noch keine Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern.

Besonders gefährliche Situationen entstehen durch die aus der Schweiz über die Holzbrücke in die Rheinbrückstraße rasenden und ebenso durch die vom Spitalplatz in Richtung Holzbrücke in die Rheinbrückstraße hineinrasenden Radfahrer.

Zusätzliche Gefahrenlage im Somner:

Im nördlichen Bereich vor der Holzbrücke zwischen „Hut-Stoll“ und Brücke ist die Fahrspur durch die genehmigte Außengastronomie extrem schmal.

Der Unterzeichner hat diese Gefährdungen ständig beobachtet und kann zahlreiche Zeugen für diese permanente Gefahrenlage benennen.

Vorschlag für Problemlösung:

Sperrung der gesamten Rheinbrückstraße ab Spitalplatz bis und einschließlich der Holzbrücke für die Radfahrer.

Für die Zufahrt zur Holzbrücke gibt es für die Radfahrer einen optimalen „Bypass“ als absolut gefahrlose und nur wenige Meter längere Umfahrung:
Die dortige parallel verlaufende Schönaugasse zwischen „Zollhof“ und Spitalplatz.

Alternative für die Holzbrücke: Diese hat eine Fahrbahnbreite von rund 5 m. Durch eine Mittellinie könnte eine Fahrspur für die Radfahrer als Radweg markiert und das Radfahren auf der Holzbrücke gestattet werden.

Anmerkung: Dieser Vorschlag ist absolut realistisch und beruht auf der Jahrzehnte
langen konkreten Erfahrung des Unterzeichners als langjährigem Radfahrer.

Das Bürgerforum sollte im Zweifel zwingend einen Ortstermin anberaumen.

Dr. Günter Jöckel

(langjähriger Vorsitzender des Säckinger Gewerbevereins (jetzt: Pro Bad Säckingen)
und dadurch profunder Kenner der Verkehrsproblematik m Bad S

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Peter Wurche
Peter Wurche
28 Tage zuvor

Radfahrende müssen in einer Fußgängerzone immer Rücksicht auf die Fußgänger nehmen und „rasenden Radfahrer“ wären ein Problem, wenn durch ihr Verhalten Fußgänger zu Schaden kämen. Es wäre hilfreich, wenn eine Statistik vorgelegt werden könnte, aus der hervorgeht, wie viele Fußgänger in den letzten Jahren durch solche „rasenden Radfahrer“ verletzt wurden. Warum wird eigentlich radfahrenden Pendlerinnen und Pendlern pauschal unterstellt, dass sie rücksichtslos sind und es darauf abgesehen haben, zu Fuß gehende Personen zu jagen? Gerade diese Gruppe der Radfahrenden verfügt über sehr viel Routine und beherrscht das Fahrrad sicher. Ich halte es für eine gewagte Aussage, dass es „nur durch äußerst glückliche Umstände…in der Rheinbrückstraße oder auf der Holzbrücke noch keine Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern (gab)“. Aber immerhin, es scheint diese Kollissionen ja tatsächlich noch nicht gegeben zu haben, was man leider von Kollissionen die Radfahrende erleiden, wenn sie die einzig mögliche Alternative – Fridolinsbrücke – mit Autos oder LKWs haben, nicht sagen kann.

Regelmäßig „rase“ ich morgens mit meinem Fahrrad durch die Rheinbrückstraße zum Bahnhof Stein. Dabei treffe ich gelegentlich auf Unmengen gelber Säcke, aber Fußgänger treffe ich um diese Uhrzeit hier nur in Ausnahmefällen an und denen kann ich dann auch problemlos ausweichen.

Anders sieht es bei der Rückkehr aus und da muss ich dann eben vorsichtig fahren und ganz freiwillig verlasse ich die Rheinbrückstraße dann auf dem schnellsten Weg.

Ich halte die aktuelle Regelung für pragmatisch und richtig (auch im Hinblick auf den Umwelt- und Klimaschutz). Statt eines Verbots würde ich es für angemessener halten, wenn diejenigen radfahrenden Pendlerinnen und Pendler, die tatsächlich (wir reden hier von nachmittags/abends) gefährliche Situationen in der Rheinbrückstraße provozieren durch die Ordnungskräfte darauf angesprochen werden, dass sie ihr Verhalten ändern müssen. Radfahrende Pendler sind in aller Regel vernünftig und können im Gespräch gut erreicht werden.

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Wolf S
Wolf S
27 Tage zuvor

Wie man es in den Wald ruft…

Vorweg:
Ja es gibt ein Gefahrenpotential, aber die Fahrradroute ist besonders aus Richtung Obersäckingen/Murg ins Sisslerfeld alternativlos. Die Aussage «Für die Zufahrt zur Holzbrücke gibt es für die Radfahrer einen optimalen „Bypass“ als absolut gefahrlose und nur wenige Meter längere Umfahrung:» ist eine einseitig betrachtete (im schlimmsten Fall gefährliche) These! Lösungen wurden in anderen Themen des Bürgerforum mehrfach erwähnt. Das wären eine Zusätzliche Rhein-Querung in Nähe Kraftwerk, Park- und Geschwindigkeitskontrollen und geeignete Radabstellanlagen. Auch Thema beim Sisslerfeld.

Aussagen über permanent rasende Radfahrer ist eine gefühlte Wahrnehmung und übertrieben und nimmt Raum für gemeinsame und konstruktive Lösungen.
Rasende Radfahrer über den Spitalplatz in die Rheinbrückstraße sind wohl der kleinere Teil der Pendler. Die meisten kommen Wohl über die Steinbrückstraße und Münsterplatz oder aus Richtung Austraße/Scheffelstraße bzw. am Schlosspark vorbei. Außerdem, Sie fordern doch (indirekt) mehr Radfahrer über den Spitalplatz zu führen!
Die Metzgergasse und die Rheinbrückstraße im Bereich zwischen Eden und Zeitgeist und von +/- 8-20 Uhr zu sperren halte ich persönlich für akzeptabel, wenn eine entsprechende Fahrradabstellinfrastruktur realisiert würde um an die kleinen Geschäfte in der Altstadt zu gelangen. Am Münsterplatz, am Spitalplatz, Nähe Spitalgasse 2, Haus Dietz und Abzweigung Metzgergasse / Steinbrückstraße sollten einfache Bügel installiert werden, an denen alle Arten von Fahrrädern angestellt und abgeschlossen werden können (was aktuell bei den meisten Radabstellanlagen leider nicht der Fall ist). Auch hierfür gibt es ein Thema beim Bürgerforum). So würde auch der Druck auf die Rheinbrückstraße und Metzgergasse entlastet werden können und die Lokale Wirtschaft gefördert.

Gefahr oder Gefährdung
…ist eine potenzielle Schadensquelle und sagt nicht direkt was über ein Risiko aus! Mit dem Vorschlag die Fahrradfahrer über die Schönaugasse zu leiten würde man die Gefahr für Radfahrer mehr erhöhen als die Gefahr für Fußgänger zu reduzieren. Die Schönaugasse wird von motorisiertem Liefer- und Personenverkehr befahren und von Fußgänger benutzt. An die geltende Schrittgeschwindigkeit hält sich hier auch kaum ein Verkehrsteilnehmer (nach meiner Beobachtung teilweise nicht einmal die Polizei). Also stünde die neue Gefahr von einem LKW erfasst zu werden entgegen der Gefahr eines Zusammenstoßes zwischen Fußgänger und Radfahrer (das Potential bleibt zusätzlich bestehen).

Risiko (was Sie vermutlich meinen)
Ist die Kombination aus einer Gefahr bzw. potenziellen Schadensausmaß, der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Möglichkeit den Schaden zu verhindern.
Wahrscheinlichkeitsbeeinflussende Faktoren: Die Schönaugasse wird im Bereich Schlosspark durch parkende und falsch parkende Fahrzeuge permanent verengt. Auch in diesem Bereich sind meist Fussgänger unterwegs. Die 90° Kurve am Schlosspark-Spielplatz ist unüberschaubar und der Bypass wird derzeit schon viel genutzt durch Fahrzeuge, Radfahrer und Fussgänger. Ungünstig gelegene Haustüren und Parkplätze verengen nochmals. Ähnlich auch an der Abzweigung Spitalgasse / Schönaugasse beim Viertele. Am Ende der Schönaugasse in Richtung Holzbrücke gibt es einen Wendeplatz für PKW mit/für ca. 20 Parkplatze und Rangierverkehr. Fahrende von PKW und Transporter halten sich in seltenen Fällen an die Schrittgeschwindigkeit (Zeichen 325.1). Ein großer (wenn nicht der größte) Teil der Radfahrenden während Feierabendzeiten nutzt die breite Steinbrückstraße und den Münsterplatz, der Anteil der Radfahrer würde (nach Ihrem Wunsch) über den unübersichtlichen und engen Spitalplatz geführt, auf dem sich viele Familien aufhalten. Eine Umleitung des Radverkehr würde das Verkehrsaufkommen an den genannten Stellen signifikant erhöhen und die Wahrscheinlichkeit des Eintretens der Gefahr und somit das Risiko erhöhen! Bei den in der Regel eher geringen Geschwindigkeitsunterschieden und in der Regel vorhandene Ausweichmöglichkeiten ist auch ein Verhindern des Schadens gut möglich. Vielleicht ein Grund, weshalb weniger Unfälle passiert sind, als man vielleicht (gefühlt) erwarten würde.

Das Thema «Schrittgeschwindigkeit in der Fussgängerzone» wäre durch Kontrollen lösbar bzw. reduzierbar. Z.B. einmal die Woche morgens und einmal die Woche abends zwei Personen des Ordnungsamtes zusammen mit Polizei als Unterstützung. Es geht hier nämlich nicht um bestimmte Verkehrsarten, sondern allgemein um die Akzeptanz von Regeln, die bei Fußgänger, Radfahrende und PKW/LKW Fahrende gleichermaßen schwindet (meine Meinung). Beispiele sind Fußgänger beim Berliner Kissen oder Autofahrer in der Schulhausstraße oder Falschparker in den Wohngebieten usw. wo sich oft nicht an die Regeln gehalten wird. Auch Teil verschiedener Beiträge im Bürgerforum! Kontrollen wären zwischen der Holzbrücke und Zeitgeist sinnvoller als ein Verbot der Radfahrenden. Durch Kontrollen könnte das Bewusstsein gesteigert und die Wahrscheinlichkeit und somit das Risiko verringert werden. Vielleicht sogar über die Fußgängerzone hinaus. Bei einem Verbot werden Raser weiter durch die Rheinbückstraße donnern und defensive Fahrradfahrende schikaniert!

Weglängerung / Wegführung
Insbesondere aus Richtung Obersäckingen/Murg wird der Weg ist es wohl eine Wegverlängerung. Zwar „nur“ 200m aber anstatt den breiten, übersichtlichen und geraden Weg über Steinbrückstraße und Münsterplatz müssten die Radfahrenden über den engen Spitalplatz und die verwinkelte Schönaugasse oder noch schlimmer auf eine Tempo 50 Straße geführt werden. Die gastronomie am Münserplatz wäre vom fahrradverkehr abgeschnitten. Wenn alle Radfahrer über den Spitalplatz und die Schönaugasse geführt würden, würde man wahrscheinlich gar nicht mehr auf diese Idee kommen oder merken, wie schlecht das ist! Dazu benötigt es aber mehrdimensionales Vorstellungsvermögen und nicht nur die Betrachtung des aktuellen Zustands. Es führt nur zu einer Verlagerung des Problems aber nicht zu einer Lösung!

Über einen Fahrradstreifen in der Mitte der Fussgängerzone (z.B. Schützenstraße und Steinbrückstraße) oder Holzbrücke habe ich auch schon oft nachgedacht. Ich denke aber (Meinung), dass die Fussgänger auf diesem Streifen laufen bzw. nicht beachten werden und solche Streifen optisch wenig ansprechend sind und die Menschen noch mehr verwirrt, als dass es was bringt. Es wird auch Radfahrende dazu verleiten, auf ein empfundenes Recht zu beharren und es wird die Meinung geben, dass hier Schrittgeschwindigkeit dann nicht zählt.

Ja es gibt ein Gefahrenpotential, aber die Fahrradroute ist besonders aus Richtung Obersäckingen/Murg ins Sisslerfeld alternativlos.
In der Rheinbrückstraße aufgewachsen habe ich im Kleinkind- und Grundschulalter wegen meinem Kinderfahrrad ärger vom damals stadtbekannten Ordnungsbeamten bekommen. Das war übertrieben und ist ein Zustand, den Sie hier wieder einführen wollen! Jahrzehnte Erfahrung habe ich auf dem Rad auch! Ab der 4. Klasse pendelte ich dann vom Grossfeld/Famila in die Hindenburgschule, später von Obersäckingen an die Realschule, dann zum Bahnhof SÄK, dann mehrere Jahre ins Sisslerfeld und auch aus der Altstadt heraus mehrere Jahre an den Bahnhof Stein AG und ins Sisslerfeld und von Säckingen bis Rheinfelden Baden. Die Anzahl PKW hat sich in dem Zeitrahmen fast verdoppelt. Jahrelang bin ich mit dem Fahrrad, ohne einen einzigen Zusammenprall, über die Holzbrücke gependelt!
Zusätzlich habe ich Erfahrung im Bereich Risikoanalysen und Gefährdungsbeurteilung! 

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